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Dienstag, 19. August 2014

1.300 Funde in nur zwei Tagen

Es muss schon ein besonderer Cache an einer außergewöhnlichen Location sein, wenn sich innerhalb von nur zwei Tagen über 1.300 Geocacher als erfolgreiche Finder ins Logbuch eintragen.
Schon allein von der „Loglogistik“ her ist das eine Herausforderung, denn um so viele Founds im Logbuch zu dokumentieren musste am 15. und 16. August 2014 an beiden Tagen über zehn Stunden lang im Minutentakt geloggt werden – und das bei mitunter heftigen Regenschauern.
Die bisher knapp 250 Favoritenpunkte zeigen aber auch, dass dieser Tradi etwas Besonderes ist. In nur zwei Tagen hat er es auf die Bookmarkliste von siggibär geschafft, der in seiner Liste etwa 450 Caches – etwa 1,4 % aller in Deutschland aktuell 325.000 aktiven Caches - mit jeweils über 200 Favoritenpunkten erfasst hat.

Aber der Tradi war auch ein Highlight bei einem außergewöhnlichen Ereignis: Project Munich2014 – Mia san Giga!, dem ersten GIGA Event weltweit, mit lt. Announcement vom 18.08.2014 des Orgateams 8.311 Teilnehmern aus 35 Ländern. Mit „Nachloggern“ könnten sogar 8.500 :Teilnehmer erreicht werden.

Als Owner des  GC54CNW 1. Münchner Geodätischer Referenzpunkt wird sich der Geometer und Geocacher noigez fichtenelch,  aktiv seit Januar 2008. über diese Resonanz freuen.Aber nicht nur er, denn dieser Cache ist der Bayerischen Vermessungsverwaltung (BVV) als Partner des GIGA-Events zu verdanken.

Am Gipfel des Olympiabergs wurde eine Dolomitstele aufgestellt auf deren Deckplatte die zentimetergenau amtlich ausgemessenen Koordinaten nach WGS84 und UTM und die Höhe eingraviert sind. Mit diesem Referenzpunkt kann man die Genauigkeit seines GPS oder seiner Smartphone-App überprüfen

1. Münchner Geodätischer Referenzpunkt am Gipfel des Olympiabergs
Foto copyright: Bayrische Vermessungsverwaltung

Geodätische Referenzpunkte sind in Bayern nichts Neues. Vor dem 1. Referenzpunkt in München gab es schon in zehn anderen Landkreisen Bayerns ähnliche Stelen und im Laufe der Zeit sollen alle bayrischen Landkreise mit einem Geodätischen Referenzpunkt ausgestattet werden. Was für eine tolle Idee einer Behörde, die doch Teil des Bayrischen Staatsministeriums der Finanzen ist.  Üblicherweise sind Finanzbehörden eher auf der einnehmenden und selten auf der gebenden Seite. 

Die Zuordnung des BVV zum Finanzministerium ist historisch bedingt. Nach dem Beginn der von Napoleon 1800 für militärische Zwecke initiierten Vermessung Bayerns kamen nach dem Abzug der Franzosen die Aktivitäten an der Herstellung einer genauen Karte des Landes zum Erliegen. Das 1801 vom späteren König Max I gegründete „Topographische Bureau“, das die Vermessung weiter verfolgte, hatte andere Ziele als Napoleon: Für eine „gerechte“ Besteuerung sollte das Land und alle Grundstücke genau erfasst werden. Und das ist auch der Grund, warum das BVV auch heute noch zur Finanzverwaltung gehört.

Zwischen München und Aufkirchen wurde eine Basislinie von 21,6 km Länge geschaffen, die eine mit heutigen modernen Instrumenten gemessene Genauigkeit hatte, die kaum vorstellbar ist: Nur 70 cm Abweichung auf die Gesamtstrecke waren eine Meisterleistung. Aber das ist eine andere Geschichte und über die  Basislinie der Bayern habe ich schon früher gepostet.


Am 16. August 2014 um 14:00 h wurde der 1. Geodätische Referenzpunkt in München vom Staatssekretär im Finanzministerium Johannes Hintersberger im Beisein einer wartenden Geocacher-Community enthüllt. Kurz danach setzte ein heftiger Schauer ein, was aber kaum einen davon abhielt, sich auch bei widrigen Bedingungen in das Logbuch einzutragen.

Anders als bei den bisherigen Referenzpunkten wurde eine mit zwei Nummernschlössern gesicherte Box in die Stele eingebaut, in der das „Gipfelbuch“ deponiert ist. Als ich mich am Eventtag gegen 18:00 h in einer Regenpause an den 60 m hohen Anstieg zum Gipfel machte, da war das Logbuch leider schon etwas zerfleddert. Bald dürfte dann nach 1.300 und weiteren Logs ein „Need maintenance“ mit der Bitte um Austausch folgen.

War schon der Referenzpunkt mit integriertem Cache eine für eine Behörde ungewöhnliche Idee, so wurde das während des Events noch weiter getoppt. Freundliche und sympathische Mitarbeiter erläuterten die an einem Stand vor dem Olympiastadium aufgebauten Vermessungsinstrumente. Tachymeter bis GNSS Empfänger wurden erläutert und demonstriert und Fragen geduldig beantwortet. Am Infostand im Gelände wurde der BayernAtlas vorgestellt und Dr. Klement Aringer, Präsident des LDBV, überreichte mit launigen Worten von der Eventbühne Rucksäcke und BVV-Karten an die Gewinner des Quiz.


Eine sympathische Präsentation bei einem in der Größenordnung bisher noch nicht da gewesenen Events. Auch wenn das GIGA jetzt Geschichte ist, wird der 1. Geodätische Referenzpunkt Münchens sicher noch weiter Geschichte machen und mancher Besucher mit einem fröhlichen „Auffi muaß I“ den Olympiaberg besteigen.


Freitag, 16. Mai 2014

GC50000 - Dann bin ich mal weg !

Wie schreibt der Owner Trebbi voller Stolz im Listing zu seiner  Letterbox mit der Nummer GC50000:
„Am Montag, den 10. März 2014 um 09:37:50 (+/- 20 sec) war es soweit...
Das erste Listing, dessen GC-Nummer mit 5 beginnt, wurde erstellt: GC50000 !
Es ist der 4206485. auf Geocaching erstellte Cache.
In Deutschland gibt es Momentan knapp 320.000 Caches.
Viele waren auf der Jagd nach dieser runden Zahl, jetzt liegt er hier im schönen Schwarzwald.“

Ab dem 14. Mai 2014, nach knapp acht Wochen müsste es eigentlich heißen: „… lag er im schönen Schwarzwald“.
Aber das wäre auch nicht korrekt, denn die Riesenbox mit dem Logbuch und dem Stempel liegt wahrscheinlich immer noch bei N48.02.000 E007.51.715 – nur als gefunden kann sie nicht mehr geloggt werden, denn Seattle hat den Cache zwangsarchiviert.

Am 19. März wurde der Cache bei einem kleinen Mini-Event von fünf Schwarzwaldcachern mit dem Owner als Gast erstmals gefunden. Für diesen Rudel FTF gab es sogar ein gesticktes Badge „GC50000 gefunden am ersten Tag“. In den nächsten Tagen herrschte reger Cacherverkehr an diesem von der Box und vor allem von der GC-Nummer her außergewöhnlichen Cache.

Logfoto von Sternschnuppe69 am GC50000
Sternschnuppe69 war sogar aus der Schweiz angereist, um an diesem Cache ihren Fund # 8.000 zu loggen. Die Anreise hätte sie sich sparen können.
Denn wenn Du nicht zum Cache kommst, so kommt der Cache halt zu Dir!
Am 7. Mai hat der Owner den Cache vorläufig stillgelegt, weil „die Box für ein paar Tage nicht Ort“ ist. „Zum Ende des Wochenendes (Sonntag) dürfte sie wieder an Ort und Stelle sein!“.

Wer das familiäre MEGA-Event in Frauenfeld in der Schweiz besucht hat, der wusste, an welchem Ort sich der Cache befand. Und so wurden stilgerecht, wie es sich für eine Letterbox gehört, Stempel ins Logbuch gedrückt und Fingerkuppen in Stempelkissen für den Abdruck befeuchtet. Der Andrang war groß - Meeting Friends war ja auch das Motto, doch nur die schnellen  Cacher konnten diesen Cache auch loggen.

Am 11. Mai, als das Event noch ausklang, hat ein Reviewer das Cachelisting mit einer Note gelockt:
„Caches haben fixe Koordinaten. Sich bewegende Caches (sogenannte "Moving Caches"), sind laut den Guidelines nicht zulässig. Bis zur Klärung des Problems wird dieses Cachelisting gelockt.“

Nach dem Event war das Riesending bald wieder an seinem ursprünglichen Platz und wurde auch wieder gefunden. Der kleine Ausflug in die Schweiz für GC50000 war damit zu Ende – aber nicht ohne Folgen.

Das Imperium schlägt zurück und wenn Seattle einmal wachgerüttelt wird, dann kann Böses drohen. 
Und so wurde der Cache am 14. Mai vom Headquarter zwangsarchiviert. 
Mancher Mystery ist zwar leichter zu lösen als die deutsche Google Übersetzung zu verstehen, aber soviel ist klar geworden:
Ein Cache hat fixe veröffentlichte Koordinaten, von denen man einen Cache laut Guidelines nicht fortbewegen darf. „Moving Caches“ sind seit etwa 2003 nicht mehr zulässig und durch den Ausflug in die Schweiz hat der Owner gegen diese Richtlinien verstoßen.

Weitere Logeinträge bei dieser besonderen GC-Nummer sind nicht mehr möglich.

So gehöre ich halt nicht zu den 300 Findern, sondern zu den vielen anderen, die in Frauenfeld einen Finger wohl umsonst im Stempelkissen befeuchtet und ins Logbuch gedrückt haben.

Mittwoch, 13. November 2013

Der Eden Cache – eine paradiesische Herausforderung

Als Gott in 7 Tagen die Welt erschaffen hatte, formte er aus der Erde des Ackerbodens den Menschen und setzte ihn in einen Garten mit köstlichen Früchten und in der Mitte mit dem Baum der Erkenntnis. So ist die Entstehung vom Garten Eden in der Bibel in der Genesis im 1. Buch Moses nachzulesen.
Und weil Adam, von Eva überredet, in die verbotene Frucht dieses Baumes biss, war Schluss mit lustig und beide wurden aus dem Paradies vertrieben.

Und weil in biblischen Texten – unabhängig von Glaubensfragen – oft mehr als nur ein Körnchen historischer Wahrheit verborgen ist, gibt es auch wissenschaftlich fundierte Untersuchungen diesen Garten Eden zu lokalisieren.
„Eden“ bezeichnete im Sumerischen die Steppe und so suchte man nach einem Ort, der vorher fruchtbar war, durch die Änderung der Verhältnisse – vielleicht in der letzten Eiszeit – austrocknete und die Menschen zu Ackerbau und Vorratshaltung drängte und die Veränderung der Ernährungsbasis als „Vertreibung aus dem Paradies“ benannt wurde.

Der Garten Eden wurde von einigen Wissenschaftlern im Gebiet von Täbris, der Hauptstadt von Ost-Aserbaidschan lokalisiert. Anders vermuten ihn in einem heute überfluteten Flussdelta im Bereich des Persischen Golfs und wiederum andere sind der Ansicht, dass es sich dabei um den Tempelgarten der Stadt Eridu, einer der ältesten sumerischen Stüdte in Süd-Mesopotamien, im Süd-Irak handelt.

Weit gefehlt!
Der Garten Eden liegt gerade mal 40 Autokilometer nordöstlich von Prag.und ist nach Überquerung des Flusses Labe, der später Elbe heißt, auf der dann folgenden 1. Abfahrt von der E 65 leicht zu erreichen.
Dort liegt nämlich an einem kleinen See der Eden Cache.

Hätten die Teilnehmer des Geocoin Festes im September 2013 in Prag sich dort nicht durch das Maze Europe gedrängt, um das seltene Icon zu erhalten oder im Eiltempo die 12 Icon-Tour oder sonstige Trails abgegrast, dann wäre Eden eine paradiesische Alternative gewesen.

Von einem Besuch ausgeschlossen wären natürlich die Geocacher, die den Sündenfall schon hinter sich haben und von der verbotenen Frucht naschten. Das sind diejenigen, die das Benchmark FH0141 virtuell als gefunden loggten, obwohl es real immer noch in der Ziegelwand einer Eisenbahnstation in Fort Smith, Arizona fest verankert ist.

Beim Eden Cache muss man bibelfest sein, denn an den angegebenen Koordinaten ist nur der Parkplatz. Die Anzahl der Gebote, der Evangelien des Neuen Testaments, die Anzahl der Regentage während der Sintflut oder die Anzahl der Bücher des Alten Testaments helfen zur Errechnung des Finals.
Und wenn man dann mit Mut in der Dunkelheit und von glänzenden Engeln geleitet am Ende ins „Paradies“ gelangt und den Schatz gefunden hat, dann kommt der wohl schwierigste Teil: die Wassertaufe im See, paradiesisch wie Adam und Eva, bei Tag oder Nacht, im Sommer wie im Winter, nackt wie Gott uns schuf.

Das Beweisfoto – 80 % der Körpers müssen sichtbar mit Blick in Richtung des Fotografen sein – muss als Fundbeweis veröffentlicht werden. What a Challenge!
Doch der Owner ist barmherzig: Eva kann bis zur Taille im Wasser stehen und ihre Hände benutzen, bei Adam hört das Wasser beim Knie auf. Hände hat er ja auch.

Seit Veröffentlichung im Oktober 2006 haben 290 ausschließlich tschechische Geocacher den Eden Cache gesucht, gefunden und durch 450 Beweisfotos dokumentiert.
Im Sommer mag das ja noch ein Vergnügen sein, aber im Winter, wenn zuerst das Eis aufgehakt werden muss, ist das für einen 2,5/1,5 Mystery schon eine Herausforderung.
Da verblasst im Vergleich sogar die  Walddusche von minz, dem coolsten Cache Deutschlands.


Auf Fotos aus den Logs verzichte ich dieses Mal. Wer die Gallerie durchstöbern will, der hat ja den Link. Wenn ich meinen Luxuskörper – ab Knie mit Handschutz – auch kaum einer sicher beeindruckten Öffentlichkeit preisgeben würde, so ist die Idee zu diesem Cache schon etwas außergewöhnlich und originell. 

Vielleicht kommt der Eine oder Andere ja wieder mal nach Prag!

Donnerstag, 14. März 2013

Ältester deutscher Cache archiviert


Nichts währt ewig und auch Caches sind nicht für die Ewigkeit gemacht.
Wenn man die Statistiken so anschaut, dann wurden von den bisher ausgelegten Caches bis heute mehr als ein Drittel davon wieder archiviert.
Kultige Caches sind dabei keine Ausnahme. Mit dem von mountainbike betreuten APE-Cache „Tunnel of Light“ wurde am 13. Juni 2011 der letzte seiner Art in Nordamerika – mit eigenem Icon - nach fast 10 Jahren ins Archiv geschickt.

Nun hat es auch GC77 First Germany getroffen, den ältesten Cache Deutschlands, der im Jahre 2000 veröffentlicht wurde, damals als Geocaching begann. 4.315 Mal wurde der Cache in den vergangenen 12 Jahren gefunden. Zuletzt nicht immer das Original, denn mitunter wurde auch eine mitgebrachte Ersatzdose geloggt, wenn die Dose wieder einmal abhanden gekommen war. Mehrmals wurde der Cache gemuggelt und über Wochen war GC77 temporarily  disabled. Anfang März war es BlackyV, der diesen Cache schon vor Jahren adoptiert hatte und ihn am Leben hielt, dann doch zu viel und trotz einer Anzahl von Bewerbern für eine Adoption schickte er ihn ins Archiv. Damit ist dieser historische Cache seit 13. März 2013 nur noch Vergangenheit.

Aus dem Jahr 2000 gibt es in Deutschland keinen aktiven Cache mehr.  In acht Bundesländern sind aus dem Jahr 2001 noch 48 Caches  zu finden. Mit 280 weiteren Caches aus dem Jahr 2002 war Mitte September 2002 jedes Bundesland dosenmässig erschlossen. Den Abschluss machte am 08.11.2002 Bremen mit GC3D3E HB-1.


328 deutsche Caches sind seit zehn Jahre und mehr verfügbar und damit die Oldies in den deutschen Landen. Es sind 160 Tradis, 117 Multis, 32 Mysteries und mit 19 Virtuellen Caches, die heute nicht mehr veröffentlicht werden, die Mehrzahl der in Deutschland noch existierenden Caches dieses Typs.

Wahrscheinlich gab es noch mehr Caches aus der Frühzeit der Dosensuche. Die jedoch sind schon lange archiviert und damit für alle Zeiten verschwunden.

Anfang Januar hat Waggi seinen  Brandenstein Cache vom November 2001  „auf Anfrage des RP Darmstadt … ins Nirvana befördert“. In all den Jahren wurde er weniger als 200 Mal als gefunden geloggt. Was für ein Nutzen für den Naturschutz, wenn er jetzt endlich beseitigt ist.
 Die Archivierung droht auch ein paar anderen der alten historischen Caches, denn aktuell sind fünf von ihnen vorerst stillgelegt.

Alle diese alten Caches sind Teil der Geschichte von Geocaching in Deutschland und es wäre schade, wenn auch nur ein Einziger davon vom Owner oder Reviewer ins Archiv geschickt werden würde. 
Was für die 328 Caches aus den Jahren 2001 bis 2002 gilt, das trifft in besonderem Maße auf die ältesten aktiven Caches in den einzelnen Bundesländern zu. Sie sind das Erbe der ersten Cachergeneration und jede Archivierung würde ein Stück Vergangenheit auslöschen.



Montag, 11. März 2013

Cache # 2.000.000 - theUMP war es!

Wie nicht anders zu erwarten war auch der 28. Februar 2013  in Perth, Australien wieder ein heißer trockener Sommertag mit Temperaturen um die 35 Grad Celsius. Die Sonne war kurz vor 19:00 h untergegangen und allmählich und ganz langsam kühlte es auch ab. Mit rund 20 Grad Celsius wird es ein schöner Sommerabend werden, beschienen, nach dem Vollmond vor vier Tagen, von einer fast noch vollen Mondscheibe, die kurz nach 20:00 h am Horizont sichtbar wurde.

theUMP - als Cacher seit Januar 2003 aktiv - einer der in und für Australien aktiven Geocaching Reviewer saß an seinem Computer und prüfte wieder einmal die eingereichten Listings auf Vollständigkeit und Übereinstimmung mit den Geocaching Richtlinien von Groundspeak. Für den gesamten Kontinent sind nur wenige Reviewer aktiv und so kam es, dass er auch einen rund 3.600 Straßenkilometer entfernten Cache im Northern Territory in der Nähe von Alice Springs auf seiner Liste hatte. 

theUMP scheint mit einem Kosakentank den von ihm
freigegebenen Cache # 2.000.000 zu feiern.
Am 28. Februar 2013 um 20:11 h gab er nach erfolgreicher Prüfung den Cache zur Veröffentlichung frei.
Zu dieser Zeit war es im noch schlafenden Seattle, im fernen Washington, USA gerade 5:11 h am frühen Morgen. Auch wenn das Groundspeak Büro in Downtown Seattle noch an diesem Donnerstagmorgen noch geschlossen war, die Datenbank hat es registriert: theUMP hatte soeben mit  Overwatch # 1 den aktiven Cache # 2.000.000 freigegeben.

Eigentlich nur eine weitere Nummer für einen weiteren bei Geocaching.com gelisteten Cache. Je nach Revieweraktivität und dem finalen Freigabeklick hätte dieses Jubiläum auch auf einen neuen Cache in jedem anderen der etwa 180 Länder, in denen man heute Caches finden kann, fallen können.

Weil theUMP im richtigen Moment die Freigabe drückte, traf es den ersten Cache von rAMPant_1, der seit Ende Mai 2012 bis heute gerade 10 Caches gefunden hatte. Was der Newbie dann erlebte, wird er wohl sein Leben lang nicht mehr vergessen.

Es hagelte Notes aus aller Herren Länder mit Glückwünschen zum zwei Millionsten Cache. Manche mit einer Google Map Karte, damit man den Absenderort identifizieren kann, andere mit aus bunten grinsenden Smilies gebildeten Landesflaggen, die meisten in englisch - manchmal ziemlich holprig, andere in spanisch, französisch oder deutsch. 
Die inzwischen etwa 1.850 Glückwunsch-Notes haben wohl hoffentlich die mailbox des überraschten Owners nicht gesprengt. Ob er die alle gelesen hat? 132 Cacher, anscheinend Masochisten, haben diesen Cache auf der Watchlist und sind damit auch im Glückwunsch-Verteiler aufgenommen. 
Der 1. Glückwunsch-Hype an jemanden, der zu diesem Jubiläumscache gekommen ist wie die Jungfrau zum Kind, ist abgeklungen. Jetzt hat es sich seit kurzem eingebürgert, dass man die Codes von einer Reihe seiner persönlichen Travelbugs und Geocoins zum discovern veröffentlicht. Nicht als virtueller Drop, um seine Coin in diesem Cache eingeloggt zu haben, sondern schlicht und einfach in der Note aufgelistet. Die Tracking-Codes summieren sich inzwischen auch auf weit über 100 und mancher wird sich da die Finger wund loggen. Aber wen schadet es denn?

Fast hätte ich es vergessen: 
Der Cache wurde inzwischen auch schon zwei Mal als gefunden geloggt. 

Donnerstag, 10. Mai 2012

Der Jubiläumscache – Er soll was Besonderes sein


Wenn man sich mit seinen Funden einem „runden“ Jubiläumscache nähert, dann überlegt man schon, welchen Cache man für den Fund # 1000 – oder ein Vielfaches davon – in Angriff nimmt. Auch ein runder Geburtstag wird ja als etwas Besonderes angesehen und so soll der Jubiläumscache dann ja auch kein Allerweltscache sein und nicht nur irgendwo als Filmdose an einer Leitplanke kleben.
Möglichkeiten gibt es diverse und je nach den Vorlieben des Cachers fällt die Wahl dann auch recht unterschiedlich aus. Der eine sucht sich einen besonders interessanten Earthcache aus, der andere einen herausfordernden Baum, wo die Dose weit oben im Geäst hängt. Andere wieder einen Mystery mit hoher Schwierigkeit, ein spezielles Event oder einen Multi, den man sich dafür extra aufgehoben hat.
Von all diesen Überlegungen, was man denn als Jubiläumscache suchen sollte, habe ich bisher nicht allzu viel gehalten. Ich nahm sie immer, wie sie gerade kamen.
Dann stellt sich ja auch die Frage: Welches ist denn die richtige Fundnummer, der Jubiläumscache? Weil ich mitunter Earthcaches zwar besuche, dann aber wegen der schlichten Gestaltung nicht logge, decken sich die Funde nicht mit den tatsächlich geloggten Caches. Mir ist auch schon passiert, dass ein besuchter Earthcache wegen falscher Beantwortung einer Frage vom Owner nicht zum Loggen frei gegeben wurde. So zählt halt dann doch die auf der Geocaching Plattform angezeigte Fundzahl.
Je näher ich zahlenmäßig aber an meinem runden Jubiläumscache heran kam, desto mehr kreisten die Gedanken um den „besonderen Cache“ für meinen runden Tausender. Und schließlich habe auch ich mich in die Reihe der Cacher auf der Suche nach dem Besonderen für das Jubiläum eingereiht.
Was sollte es aber werden?
Cachen kann man mit den unterschiedlichsten Zielsetzungen. Mein aktuelles Ziel ist es, alle Land- und Stadtkreise Deutschlands zu besuchen und dort zumindest einen Schatz zu heben. Wenn es für den letzten noch offenen Landkreis auch nicht reicht – da fehlen mir in Deutschlands Norden doch noch einige – so sollte doch ein Cache in diesem Zusammenhang die Wahl sein.
Die  Hessen-Challenge mit der Logbedingung, in jedem Kreis Hessens einen Cache gefunden zu haben, habe ich schon seit längerem erfüllt und bei einer Tour in Hessen den Cache auch schon gefunden.
Die Bayern-Challenge bei München war mir zu weit, aber das Gute liegt mitunter doch so nah. Blazek’s Baden-Württemberg Challenge in Stuttgart war ja auch noch offen und so stand das Ziel dann fest.
Auch die Annäherung erfolgte überlegt: Nach einem Tradi in Ludwigsburg folgte eine Letterbox und ein Earthcache in Asperg und vor dem Mystery der Challenge noch ein Virtual Cache. Schade, da hätte ich vor kurzem im Elsass einen Cache weniger suchen sollen, dann hätte ich vor dem Jubiläumscache noch einen Multi einbauen können, um die Anzahl der Cachetypen pro Tag – noch dazu in Serie – auf sechs zu erhöhen.
Seit dem 9. Mai steht jetzt auch bei mir ein besonderer Cache als meine # 9.000 für alle Zeiten im Profil. Jetzt überlege ich schon, ob der 1. Cache im letzten noch offenen Landkreis in Deutschland vielleicht als # 10.000 gesucht und gefunden werden könnte.
So schnell kann man seine Meinung zu Jubiläumscaches ändern, aber Flexibilität war schon immer meine Stärke. ;-)

Samstag, 25. Februar 2012

Bald klopfen sie wieder !

Earthcache GC1WW0F Besuchersteinbruch „Blumenberg“

Es gibt viele Earthcaches, bei denen man als drive-by kurz anhalten kann, die zum Loggen nötigen Antworten von einer Infotafel notiert, einen Blick auf die Felsenformation oder die sonstige geologische Besonderheit wirft, um dann schnell weiter zu fahren.
Die wirklich interessanten Earthcaches liegen meist abseits der Straßen und wollen erwandert werden. Vor Ort herrscht dann eine wohltuende Stille – sofern es sich nicht um einen Wasserfall handelt – und man kann sich ungestört den geologischen Highlights widmen – so man denn will.
Beim Besuchersteinbruch Blumenberg in der Nähe von Eichstätt in Bayern ist das anders. Ein Allosaurus, das lebensgroße Modell eines Raubsauriers, bewacht den Eingang zum Fossiliensteinbruch, damit auch niemand auf die Idee kommt, sich am Kassenhäuschen vorbei zu schleichen.
Im Steinbruch selbst herrscht reges Treiben und an jeder Ecke wird von Schatzsuchern mit Hammer und Meissel geklopft und nach Fossilien gesucht.
In den 150 Millionen Jahre alten Schichten von Kalkablagerungen eines Jurameeres fossilierten die eingeschlossenen Lebewesen. Man findet im Solnhofer Plattenkalk wie Farne aussehende Dendriten, die schneckenförmigen Körper von Ammoniten in der Größe eines Centstücks bis zum Brotlaib, Seelilien oder auch mal einen fast 1 m großen Hysocormus, einen Fisch der Jurazeit.

Der bedeutendste Fund im Solnhofener Kalk ist der Archeopteryx, der taubengroße Urvogel.
Gerade mal 12 Exemplare dieser Species sind bekannt. Jeder einzelne hat seine Geschichte. Das abgebildete „Londoner Exemplar“ wurde 1861 bei Solnhofen entdeckt und ist dann im Britischen Museum verschwunden. Da der Leiter der naturhistorischen Sammlung ein erklärter Gegner von Dawins Evolutionstheorie war und das Fossil Darwins Thesen gestützt hätte, blieb es über viele Jahre unter Verschluss.
Auch andere sind – wahrscheinlich für viel Geld – verschwunden und Glanzstück einer privaten Sammlung, an der sich nur der Besitzer, wahrscheinlich in einem geheimen Keller, erfreuen kann.
Im Besuchersteinbruch Blumberg hämmern und klopfen Profis, die vom Fund eines 13. Archeopteryx träumen, neben den Amateuren, oft ganzen Familien, die sich schon über den Fund eines kleinen Ammoniten freuen.
Das Schichtenpaket wird sorgfältig gereinigt und aus den übereinander liegenden Schichten herausgetrennt. Mit Hammer und Meißel und Hebeisen werden die dünnen Plattenschichten sorgfältig gelöst. Wie bei einem Buch wird statt Seite für Seite hier Schicht für Schicht umgeblättert. Ein prüfender Blick und meist wird die gespaltene Schichtplatte dann zur Abraumhalde transportiert. Die Profis arbeiten dabei meist im Team schnell und zügig.
Bei den Amateuren, meist Familien, geht es langsamer und gemütlicher zu. Väter diskutieren mit ihren Söhnen und wenn sie fündig geworden sind, dann hilft auch schon mal ein Profi mit Rat und Tat weiter. Im nahen Museum Bergér kann man sich vorher sachkundig machen und bei einem Rundgang lernen, welche Fossilien in diesem Steinbruch bereits gefunden wurden.
Wenn nach ein paar Stunden die Suche zu langweilig wird, können sich die Kinder auf dem Spielplatz austoben und der Vater sich im Biergarten erholen.
Die aufgefundene Fossilien - im Wert unter 5.000 Euro - werden Eigentum des Finders und können mitgenommen werden. Bei einem Archeopteryx erhält der Finder immerhin noch 50 % des Wertes. Die Chancen einen zu finden sind allerdings geringer als ein Lotto-Sechser – aber auch Fossiliensuche kann süchtig machen.
Wer einen außergewöhnlich interessanten Nachmittag im Steinbruch erlebt hat ohne einen schönen Fund zu machen, der kann am Eingangskiosk, wo es nicht nur die Gerätschaften für die Suche zu leihen gibt, auch eine kleines Fossil kaufen, um daheim Eindruck zu machen oder eine Erinnerung an seine Fossiliensuche zu haben.
Von Mai bis Oktober kann geklopft werden und bald geht es wieder los. Den Earthcache kann man übrigens das ganze Jahr über suchen und finden. Aber das wäre ja nur das halbe Vergnügen.

Montag, 13. Februar 2012

Wird der älteste Cache archiviert ?

Was hat The Kansas Stasher wohl motiviert, in dieser einsamen Gegend am 11. Mai 2000 mit Mingo den – nach Owner Info - weltweit 7. Cache und heute ältesten noch aktiven Cache auszulegen?

Es ist ein langer Weg von Denver in Colorado nach Kansas City am östlichen Rand des Staates Kansas. Fast 1.000 km fährt man auf der Interstate 70 nach Osten auf einer Straße, bei der man mit am Limit gesetztem Tempomat und zur Unterhaltung eingelegtem Hörbuch möglichst schnell Strecke macht. Es ist eine langweilige Strecke, denn wenig lenkt das Auge ab von der eintönigen Prärielandschaft und dem Doppelband der breiten Interstate. Zwischen Colby und Oakley nach etwa 400 km Fahrt kann man wenigstens eine Windfarm in der Ferne sehen, deren drehende Rotoren eine für das Auge willkommene Abwechslung darstellen.
Ausgerechnet in so einer Gegend, wo man das Gaspedal eher etwas tiefer drückt, um schneller voran zu kommen, hat er den Cache versteckt. Immerhin haben bisher fast 2.100 Cacher in dieser Einöde einen Stopp eingelegt, um den heute ältesten aktiven Cache GC30 zu suchen. Die 457 Favoritenpunkte gelten dabei wohl eher seiner historischen Bedeutung und weniger der Dose selbst oder der Schönheit der umgebenden Landschaft. Jetzt droht Mingo die Archivierung und nach der letzten Reviewer-Note zu urteilen, tickt bereits die ablaufende Uhr.

An einer Abfahrt von der I-70, die zu den wenigen Häusern von Mingo führt, hat The Kansas Stasher an einer Zaunecke vor einem Holzpfosten ein Loch gegraben, darin ein Rohr eingebuddelt und mit einer Abdeckhaube versehen, die ca. 10 cm aus dem Boden herausragte. Im Rohr selbst steckte dann der Cachebehälter mit Logbuch als abgedichtetes PVC Rohr mit dünnerem Querschnitt. Solche Verstecke kann man ja mitunter auch bei uns finden.

Über 10 Jahre hat der Cache so gut geschützt die Jahreszeiten überstanden und auch eine sporadische Überflutung hat ihm nicht geschadet. Dann loggte Leaky Spoon am 26. Juni 2011 eine traurige Geschichte: Der Cache war verschwunden und im Loch tummelten sich nur noch Käfer und Insekten. Sie fuhren weiter nach Colby und nach erfolglosem Versuch, mit dem Owner Kontakt aufzunehmen, handelten sie. Sie beschafften eine geräumige Plastikdose, Logbuch und kleinere Sachen zum Tauschen und machten sich mit einem Pflasterstein zum Beschweren der Box auf den Rückweg. Groß war aber dann die Überraschung vor Ort. Das Loch war inzwischen mit Erde vollständig aufgefüllt worden. Etwas die Erde aufgekratzt und so plazierten sie den neuen Behälter, der in der Folgezeit auch mehrfach gefunden wurde.
Aber auch die Plastikbox verschwand und heute scheint die Location zubetoniert mit einem Eisenstab und einem blauen Fähnchen „Do not disturb“.
Fundlogs für den später von anderen Cachern an den Zaun gehängten Ersatz-Micro wurden vom Reviewer gelöscht, denn „Mingo is not Mingo unless it is a regular-sized container“. Auch die vielen Notes im Cachelisting wurden von ihm gelöscht und seitdem findet die rege Diskussion im GC Forum statt.

Ist Mingo überhaupt noch der Originalcache und als ursprünglicher GC30 gerechtfertigt?
Einer der Diskussionsteilnehmer meint, dass ein Cache durch folgende Kriterien definiert ist: die Location, den Cachebehälter, Difficulty und Terrain. Wenn sich mehrere dieser Kriterien ändern, dann sollte man den Cache neu anmelden und den alten archivieren. Ich würde als 5. Kriterium noch das Listing hinzufügen.

Die coords von Mingo - aktuell „temp. disabled“ - haben sich bisher nicht verändert. An der Stelle wird man wohl keine Dose mehr plazieren können und man muss wohl einen nahe gelegenen neuen Platz finden.
Der Cachebehälter hat sich vom PVC-Rohr über eine Plastikbox zu einer Bisontube entwickelt. Das hat mit dem ursprünglichen Cache auch kaum mehr etwas zu tun.
Auch das Listing muss angepasst werden. Solange der Owner Änderungen ohne Eingriff eines Reviewers selbst vornehmen kann, wäre das IMHO immer noch der alte Cache. Doch dazu gibt es im GC Forum auch die unterschiedlichsten Meinungen.

Jetzt ist der Owner gefordert. Sollte er nicht aktiv werden, wird der älteste noch findbare Cache wohl endgültig archiviert werden. Historisch sicher schade, aber als drive-by Cache wohl kein besonders großer Verlust.
The Kansas Stasher hat ja mit seinem GC31 Arikaree in der Nähe der Grenze von Kansas zu Nebraska auch schon bewiesen, dass er es besser kann. Gleich neben seinem Cache - # 7 der noch aktiven, ausgelegt am 30.05.2000 – gibt es auch seit Juni 2011den Earthcache Arikaree Breaks
Ein durchaus interessante Gegend.

Wenn Mingo archiviert wird, dann wird GC12 5/12/2000
in Oregon zum ältesten aktiven Cache. Der scheint nun abgelegen in einem Wald eine wirkliche Herausforderung und kein drive-by zu sein. Walkabout 44 beschreibt in seinem Log vom 07.11.2011 sehr plastisch seine vier Anläufe bis zum „Got it!“.

Schade, dass ich den GC12 damals bei meiner Oregon-Tour übersehen habe. Knapp 10 Kilometer bin ich daran vorbei gefahren. Aber, noch existieren ja sieben aktive Caches aus dem Mai 2000, dem Monat in dem Geocaching das Laufen lernte: Fünf in USA und je einer in Australien und Neuseeland. Obwohl, am GC46 dem Geocache by Kevin Anderson bin ich in Neuseeland auf dem Weg von Wellington nach Norden auch schon ziemlich nahe vorbei gefahren. Da werde ich in Zukunft wohl mein Roadbook besser ausarbeiten müssen.

Montag, 30. Januar 2012

Er ist Deutschlands erster Geocacher

Als Dave Ulmer am 3. Mai 2000 den ersten Cache versteckte und die coords in einer Newsgroup veröffentlichte, da hat Geocaching das Licht der Welt erblickt.
Die Geschichte um die Geburtsstunde unseres Hobbys kann man auf vielen websites und in vielen Blogs nachlesen und jeder, der sich etwas mit der Geschichte von Geocaching vertraut gemacht hat, kennt die Story um den schwarzen verbuddelten Plastikeimer, den Inhalt und die ersten found-logs schon innerhalb weniger Tage.
Noch im Mai gab es dann die ersten Caches in Australien, Chile oder Neuseeland. Im Juni folgten dann Belgien, Großbritannien, Irland und Schweden. Nur Deutschland war noch einige Monate „Terra incognita“ oder Geocaching-Diaspora.
Wie hat Geocaching in Deutschland eigentlich begonnen und wer war Deutschlands erster Geocacher?
Es wäre doch schade, wenn bei der kaum 12 Jahre alten Geschichte des Geocachens die deutschen Wurzeln im historischen Dunkel verschwinden würden.
Gab es in old Germany eine ähnlich kreative und charismatische Persönlichkeit wie Dave Ulmer? Einen, der wie Dave auch die Nachteile des Geocachens, die mögliche Belastung der natürlichen Umwelt durch ein Massencachen, das Zertrampeln der Natur durch „Cachertrails“ früh erkannte und davor warnte?
Was gibt es über die deutschen Ursprünge zu lesen?
Ich begebe mich auf Spurensuche und durchforste Internet, websites, blogs und höre podcasts. Das Ergebnis ist leider etwas ernüchternd.
Wenn man deutsche Geocacher, die im Ausland ihren ersten Fund machten, ausschliesst, dann hat Geocaching in Deutschland mit dem ersten ausgelegten Cache GC77 First Germany begonnen. Versteckt wurde er am 2. Oktober 2000 von Ferenc, der damit der erste deutsche Geocacher zu sein scheint.
Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis man sich bei GC77 durch die rund 3.000 Logs durchgescrollt hat. Den 1. Fund loggte me am 19.10.2000. Es war auch der bisher einzige Fund von „me“, so wie es auch für chintanpatel mit dem STF am 2.12.2000 der bisher einzige Fund blieb. Auch vier weitere Funde im 1. Halbjahr 2001 von Vinnie- nici- & Linus, Raz, Giorgio und Horst stammen von Cachern, die über wenige Funde nicht hinausgekommen sind. Stolz schrieb Giorgio am 19.05.2001 in seinem Log: „This seems to be he most frequented cache in Germany. Trip from Berlin to Southern Germany did 2 caches on that day”. Ist halt alles relativ!
Wenn schon die ersten Finder keine bekannten Cachegrößen oder zumindest beständige Cacher waren, so sollte man doch erwarten und hoffen, dass zumindest Ferenc Franke, Mitglied seit 27.09.2000, sich zu einem Dosensucher mit stattlicher Fundzahl und zu einer in Cacherkreisen bekannten und geachteten Größe – ähnlich wie Dave Ulmer - entwickelt hat. Weit gefehlt!
Nach dem Verstecken von GC77 war für ihn erst einmal Ruhepause und eigene Funde – aktuell 82 – werden erst nach weiteren neun Jahren, ab 2009, dokumentiert. Wie ist so etwas möglich?
In einem hörenswerten Podcast von moenk aus dem April 2009 mit einem Gespräch mit ferenc erfährt man Hintergründe.
Von einem Arbeitskollegen hat er nach Aufhebung der künstlichen Verfälschung der coords von einem neuen Spiel „Geocaching“ in USA erfahren und als GPSr-Besitzer einen 1. Cache versteckt, der von Jeremy Irish auch schnell freigeschaltet wurde. Dann hat er sich allerdings nicht mehr damit beschäftigt und die Sache aus dem Auge verloren.
Ein Jahr und weniger als 10 finds des GC77 später erschien am 22.10.2001 in der BZ wohl einer der ersten Artikel in Deutschland über die Satelliten-Schnitzeljäger, die auf einem der Fotos ferenc, energiegeladen durch das Unterholz über Baumstämme springend, zeigt. Da war er aber schon ein Jahr nicht mehr aktiv.
Dass es den ersten deutschen Cache überhaupt noch gibt ist BlackyV
zu verdanken. Er hat den ältesten deutschen Cache 2005 adoptiert und so verhindert, dass er für immer im Sandboden Brandenburgs versinkt.
Im Podcast Interview von April 2009 zeigte sich ferenc überrascht, dass es heute Micros gibt und auch über Nanos und Geocoins und anderes mehr wurde er in diesem Gespräch erst einmal aufgeklärt. An wenig kann er sich im Detail erinnern. Wie sollte er auch, wo doch neun Jahre Geocaching in Deutschland spurlos an ihm vorbei gezogen sind. Erst seit 2009 ist er wieder ab und zu auf Dosensuche.
So haben wir eben keinen Dave Ulmer, aber einen sympathischen Gelegenheitscacher, mit dem das Geocachen im Oktober 2000 in Deutschland seinen Anfang nahm.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Wenn Anna Leit-Planke, Anna Bolika, M.N. Taler und Uri Nieren cachen

Auf einer virtuellen Reise entlang der A 6 bin ich im Saarland bei Fechingen auf einen außergewöhnlichen Rastplatzcache gestoßen: Anna Leit-Planke (Homophon Kreativtradi) von comisaar mit einer D/T Wertung von 3,5/4,0.
Schaut nicht gerade nach einer kurzen Rast und einem schnellen drive-in aus. Aber wer will sich hier schon bei einer kurzen Pause vor einem Geschäftstermin sein Business Outfit versauen? Erst beim Näherzoomen der Beta-Map und Umschalten auf das Satellitenbild konnte ich erkennen, dass die Ausbuchtungen rechts und links der Fechinger Talbrücke gar kein Rastplatz waren, sondern eine Aus-/Auffahrt, die sich unter der Talbrücke fortsetzt und in eine Landstraße mündet.
Und wenn man die in bisher 9 Monaten aufgelaufenen 54 Find-Logs anschaut, dann scheint die hohe D/T-Wertung auch seine Berechtigung zu haben.

Die Logs sind aber aus einem anderen Grund, einer optionalen Logbedingung, lesenswert.
Der Owner schreibt in der Cachebeschreibung:
"Sprache hat so ihre spaßigen Seiten.
So auch sogenannte Homophone. Wörter, die wie eine vollkommen andere Bedeutung klingen. Im Besonderen geht es in diesem Cache um Personennamen, die (mit mehr oder weniger Phantasie) an etwas ganz anderes erinnern.
Gerne genommen sind da auch die durch eine Eigenart des deutschen Namensrechtes möglichen Kombinationen von Nachnamen, bei denen manche (freiwilligen) Träger vor der Hochzeit offensichtlich nicht ganz genau hingehört haben.
Im Ganzen mit einem "passenden" Vornamen kommen da gerne mal sehr lustige Kombinationen heraus, die sich bei (un-)genauem Hören als ungewolltes Wortspiel herausstellen."


Die meisten Cacher haben diese Herausforderung angenommen und werden von ihren virtuellen homophonen Partnern begleitet oder verweisen auf sie. Manchmal dauert es auch bis es „klick“ macht und man den Begleiter identifiziert.
Weil das nasskalte neblige Wetter draußen sich auf das Gemüt schlägt, möchte ich zur Aufhellung und zum Schmunzeln – kann mitunter aber auch in Lachanfälle ausarten – einige vorstellen:

Hans Gefunn, ein einheimischer Saarländer steht da neben Roman Tiker, Karla Schnikoff, Sissi Fuss, Tom Bola, Anna Bolika, Claire Grube, Mari Juana oder Cede Rom. Es cachte der Türke Ali Mente, der Ungar Reh Ferenc oder der weitgereiste T. Ali Bahn.
Man findet Farin Urlaub, M. N. Taler, Wim Pernschlag, Sue Permann, Maik Äfer aber auch Lisa Bonn, Tim Bukto, Ma Dritt, Frank Furth oder Mara Kesch.
Ob Sepp Tember oder Jan U. Ahr, Rainer Zufall, Kurt Sichtig oder Uri Nieren … der Kreativität der Finder scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein.

Der schönste Log, eine wahre Kurzgeschichte, stammt aber von den Sandmännchen die ihren Fund vom 21.01.2011 wie folgt loggen:

Dieser Cache, immerhin ist es ja ein D3,5/T4, musste gut geplant werden.
So verabredeten wir uns mit Anna Lyse um das genaue Vorgehen zu besprechen.
Dort angekommen stießen auch noch Jana Klar, Jana Türlich und Klara Fall dazu.
Und so hatten wir ruck zuck einen guten Plan.
Wir fuhren zusammen mit Ben Ziehn, Otto Motor und Volker Racho auf dem kürzesten Weg zu Fynn Ale.
Wir machten keinen Abstecher mehr und besuchten also auch nicht Frank Furth, Kai Roh oder Tim Bukto.
Angekommen am Cache kam ein großer Aufschrei: Boris Dasgeil würde es hier gefallen.
Zusammen mit Ed Ding und Graf Itti hätte er hier schöne Bilder malen können.
Aber wir wollten ja den Cache finden.
Nach kurzer Suche entschieden wir uns für den Telefonjoker und riefen Evi Zient an.
Diese konnte uns schnell helfen und so brauchten wir nicht Ellen Lang zu suchen, damit sie uns helfen wird.
Da Tom Ate nicht vor unseren Augen stand, war die Dose schnell gefunden.
Wenn man hier allerdings nicht aufpasst, liegt man sehr schnell wie Maik Äfer auf dem Rücken und strampelt mit den Beinen.
Nach dem loggen waren wir froh, dass wir nicht von Polly Zei entdeckt wurden.
Diese wäre bestimmt nicht froh darüber gewesen, was wir hier machten.
So ging es dann wieder nach Hause.
Dort angekommen, warteten schon Carsten Bier, Heini Kenn, Franzi Skaner, Klaus Taler, Conny Ack und Jean Dreh auf uns, um auf diesen Cache anzustoßen.
Jetzt müssen wir nur noch Ernst Haft fragen, ob er weiß wo Franz Branntwein ist, um unsere angespannten Muskeln zu massieren, damit wir nicht so enden, wie Roy Matiker.

Es ist auch absolut kein Geheimnis, dass dieser Cache Iris Gleichen sucht.
Falls es wider erwarten Probleme geben sollte, haben wir ja Ali Bi, der bestätigen kann, dass wir nichts Verbotenes gemacht haben.

Vielen Dank für diesen lustigen Cache und Grüße an den Owner sagen:
Die Sandmaennchen

P.S. Was würde wohl Peter Goge zu diesem Cache sagen?


Dieser Log wäre mein absoluter Favorit, wenn es um die Wahl des "Log des Jahres" geht. Etwas mehr als das häufige TFTC ... aber es war ja auch kein Autobahnrastplatzcache. ;-)

Sonntag, 24. Juli 2011

Nachruf auf einen legendären Cache

GC1169 Mission 9: Tunnel of Light - Project APE Cache
Mit einer am Tunnelende gefundenen Blume verabschiede ich einen legendären Cache, denn am 13. Juni 2011 wurde der letzte in den USA aktive Project APE Cache GC1169 Tunnel of Light von Moun10Bike archiviert. Die riesige Munitionskiste musste er nicht mehr einsammeln, denn die war mit dem gesamten Inhalt gestohlen worden, was letztlich der Grund für die Archivierung war.
In rund 10 Jahren seit Veröffentlichung dieses außergewöhnlichen Caches am 18. Juli 2001 haben 3.086 Cacher ihn geloggt und mit über 2.820 Fotos den Fund dokumentiert. Noch immer haben ihn über 330 Cacher auf der Watchlist und mit 737 Favoritenpunkten gehört er zu den am häufigsten bewerteten Caches.
Die vielen Notes von Cachern, die fest geplant hatten ihn in der nahen Zukunft anzugehen und die teilweise schockiert die Archivierung bedauerten, sind gelöscht worden.
Tunnel of Light war gemeinsam mit den anderen 12 APE-Caches der erste „kommerzielle“ Cache, dem sogar ein eigenes Icon spendiert wurde. 20th Century Fox hat auf vielfältige Art und Weise den Film Planet der Affen promoted. Eine bei der noch kleinen Cacher-Community damals etwas ungewöhnliche PR-Methode waren die APE-Caches, die unter großer Geheimhaltung mit Requisiten aus dem Film von ausgewählten Cachern ausgelegt wurden.
Nachdem der Film in die Kinos gekommen ist hat Fox das Interesse verloren und ein APE-Cache nach dem anderen wurde aufgegeben und archiviert. „Tunnel of Light“ war der letzte seiner Art in Nordamerika.
Um den Ausgangsparkplatz zu erreichen fuhr man rund 90 km von Seattle auf der lauten und stark befahrenen Interstate 90 nach Osten bis ins kleine Skigebiet bei Hyak. Der Iron Horse Trail, der hier vorbeiführt, ist ein Bike und Wanderweg auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse. Kurz nach dem Parkplatz beginnt das Abenteuer und man betritt den Tunnel durch ein großes absperrbares Tor. Ab Mitte September bis Ende Mai waren die Tore auf beiden Seiten witterungsbedingt meist geschlossen und der Weg zum Cache führte nur durch teilweise bauchtiefen Schnee über den Berg. Aber auch das haben einige Cacher auf sich genommen. Wir waren im August 2008 vor Ort.
Nach wenigen Metern und einer kleinen Biegung am Tunnelanfang war man von der Dunkelheit umfangen. Der fein geschotterte Boden war an manchen Stellen ziemlich nass und das von der Decke tropfende Wasser bildete Pfützen. Man hörte in der absoluten Stille wie die Tropfen herunterklatschten. Nur das Headlight wirft ein gespenstisch flackerndes Licht auf die lange gerade Tunnelröhre mit den von der Nässe feucht glänzenden Wänden. Totale Dunkelheit umfängt uns, wenn wir die Lampen ausschalten und es wird immer kühler und etwas neblig je weiter wir im Tunnel vorankommen. Eine Stimmung, wie ich sie so noch nicht erlebt hatte.
Dann sieht man weit vor sich einen stecknadelgroßen weissen Fleck, der mit fast jedem Schritt langsam größer wird: Der Tunnelausgang auf der Westseite. 45 Minuten dauert die Durchquerung des fast 4 km langen Tunnels. Für den letzten Kilometer haben die Lampen ausgeschaltet und wanderten so langsam dem Licht entgegen. Dann haben wir es geschafft und kommen aus dem Tunnel ins Licht.
Gleich am Tunnelende finden wir den im Juli 2000 noch von Jeremy ausgelegten Iron Horse Cache und das Originallogbuch und nach rund einem Kilometer sind wir bei der großen freiliegenden Wurzel des APE-Cache angekommen. Die wurde im Winter schon aus 2 m tiefem Schnee ausgebuddelt. Wir haben es leichter und die Riesenmunitionskiste wird ausführlich inspiziert, die beiden dicken Kladden durchgeschmökert und der eigene Besuch eingetragen.
Nach einer Pause geht es wieder zurück durch den Tunnel. Dieses Mal etwas weniger spektakulär, denn die kommerziellen Veranstalter von Bike-Touren sind in Hyak angekommen und wie an einer Perlenkette schaukeln ganze Lichterketten durch den Tunnel und man weicht besser an die Tunnelwand aus, um nicht von den euphorisierten Bikern über den Haufen gefahren zu werden.

Wegen Renovierungsarbeiten wurde der Tunnel im Herbst 2009 geschlossen und erst vor wenigen Tagen wieder geöffnet. Nur … jetzt gibt es keinen APE-Cache mehr.

Dafür blieb aber der Cache Bloody Fingers, Dirty Diapers im Tunnel erhalten.
Wie, ein Cache in einem Tunnel, wo das GPS nichts mehr anzeigt?
In regelmässigen Abständen gibt es im Tunnel Nischen mit Rohrleitungen und irgendwelchen alten Betriebsgeräten. Man muss nur zählen können, denn in der 13. Nische liegt der Cache. Der war ziemlich weit oben in der Nische befestigt und schnell entdeckt. Über die Rohrleitungen hochgehangelt und geloggt. Was ich nicht bedachte: Da fuhren früher Dampfzüge im Tunnel und die Rohre waren mit dickem fetten Ruß verschmiert. Und beim Abwischen der Wassertropfen von meinem Gesicht bei der Tunneldurchquerung sah ich am Tunnelende dann selbst aus wie ein Coalminer nach anstrengender Schicht – mit voll russverschmierten Gesicht.
Für so ein Erlebnis lohnt sich doch die Wanderung durch den Tunnel of Light immer noch.

Montag, 6. Juni 2011

Der Cache am Dach der Welt

Wenn man den Cache GC1BE91, der auf der Internationalen Raumstation in 250 Meilen Höhe die Erde umkreist, als PR-Gag ausklammert, dann stellt sich die Frage nach dem höchsten jemals auf unserer Mutter Erde ausgelegten und gefundenen Geocache.
In Europa oder in Nord- oder Südamerika muss man da wohl nicht suchen. Fündig wird man wohl eher am Dach der Welt in Nepal.
Von Kathmandu aus wandert man sieben Tage bis nach Lukla, einem kleinen Ort in der Khumbu-Region. Wer es schnell will, kann den Ausgangspunkt zum Mount Everest Basislager aber auch mit einem kleinen Flugzeug in 30 Minuten erreichen. Der Tenzing Hillary Airport gilt allerdings als einer der gefährlichsten Flugplätze der Welt mit kurzer Landebahn und einer Schlucht bzw. einer Bergwand an den Enden.
Nach weiteren 3 – 4 Tagen hat man auf 3.860 m das buddhistische Kloster von Tengboche erreicht. Und hier kann man sich dann im Logbuch von Tengboche treasure verewigen. Durch Martinsband, Uns_Beide, horstberndKSV und JaMaRo sind mindestens vier der 42 Finds durch die deutsche Cachercommunity geloggt.
Der Kala Pattar ist dagegen ein virtueller Cache, der auf 5.545 m Höhe liegt und bei dem ein Foto mit dem Mount Everest im Hintergrund als Logbedingung hochgeladen werden muss. Bei einer Trekkingtour in Nepal ist das wohl häufiger möglich und so ist dieser Cache fast 150 Mal „gefunden“ worden.
Eine der höchstgelegenen Dosen liegt seit Oktober 2002 auf 6.400 m in Tibet: Roof of the World Cache. Der vom Team Mumu (NY, USA) plazierte Cache wurde nach rund 2 ½ Jahren erstmals von Chris Kletterlemmi gefunden. In seinem Log schreibt er, dass er im Anschluss an diesen Fund einen noch höher gelegenen Cache ausgelegt hätte. Der ist aber in den Unterlagen nicht zu finden und vielleicht wurde er auch nie veröffentlicht, denn Chris ist drei Monate später nach Besteigung des Dent D’Herens in Italien beim Rückweg durch einem Steinschlag ums Leben gekommen.
Im Basislager des Mont Everest gibt es den Earthcache Ice Seracs & The „Magic“ Highway, der nach Veröffentlichung im September 2007 noch nie geloggt wurde. Allerdings gibt es mit Genehmigung des Owners zwei rückwirkende Logs für Besuche in 2006.


Aber, es gibt ihn doch, den Cache am Gipfel des Mount Everest auf 8.848 m Höhe.
Der aus Portugal stammende Cacher K!nder , der es selbst höhenmässig nur bis auf 1.987 m geschafft hat, der hat den 5,0/5,0 Earthcache Earth’s Roof – Mount Everest Peak im Juli 2010 ausgearbeitet. Logbedingung ist ein Gipfelfoto und das hat Qomolaangma bei seinem FTF am 1.11.2010 - Foto siehe oben - auch eingestellt.
Bei sponsor7summits erinnert das Foto mit dem Berg im Hintergrund etwas an das Matterhorn, aber seine Story über die Besteigung – erst vor wenigen Tagen Mitte Mai – ist interessant und detailreich. Er war damit der zweite Cacher der den höchsten Cache der Welt bisher geloggt haben.
Es war übrigens auch ein Tag im Mai, als am 29.05.1953 um 11:30 h der Bienenzüchter Edmund Hillary und der Sherpa Tenzing Norgay als erste Menschen den Fuß auf den Gipfel des höchsten Berges der Welt setzten.

Inzwischen habe ich noch ein paar andere hochgelegene Caches gefunden:
Am Uhuru Peak im Kilimandjaro National Park ist auf 5.894 m Meereshöhe ein 2 Liter Plastik Container als höchst gelegener Cache Afrikas versteckt.
Auf den FTF wartet A Mountaineer’s Tale auf rund 5.800 m Höhe in Kirgistan. Dagegen hat den Cache Lascar Volcano auf 5.500 m zumindest ein Team bereits entdeckt.

Mein persönlicher – cachemässiger - Höhepunkt ist bisher das Fuschertörl in Österreich mit 2.402 m. Beim Pinzgau Mega-Event 2010 habe ich es in harmonischer Zweier-Seilschaft mit mado-germany über die Glockner Hochalpenstraße erklommen.
Da gibt es noch viel Luft nach oben und sollte jemand einen Cache kennen, der über 5.500 m liegt und nicht in diesem Post aufgeführt ist, dann möge er bitte einen kurzen Kommentar schreiben. Dann wird die Auswahl für mich vielleicht doch noch etwas größer, wenn es dann heisst: „Auffi muass I, der Berg ruft!“

Freitag, 20. Mai 2011

Der coolste Cache Deutschlands

Manche Dosenfunde sind schnell vergessen, an andere erinnert man sich noch lange und ein paar bleiben wohl ewig in Erinnerung. Einer dieser seltenen Sorte der unvergesslichen Caches ist die Walddusche von minz
Für mich – im wahrsten Sinne des Wortes – der coolste Cache Deutschlands. Mit der Bewertung scheine ich auch nicht allein zu stehen, denn 267 User haben ihn auf der Watchlist und verfolgen die inzwischen fast 450 Logs und schauen sich die Bildergallerie von mittlerweile rund 770 Fotos an.
In der Nähe von Gleisweiler am Ostrand des Naturparks Pfälzer Wald im Hainbachtal wurde bereits 1848 eine Kaltwasseranlage eröffnet. Jahre später wurde sie durch einen Bergrutsch verschüttet und geriet so in Vergessenheit. 1990 zufällig wieder entdeckt formierte sich ein sehr aktiver Förderverein und begann 1991 mit der Ausgrabung und Instandsetzung. Nach 2.300 freiwilligen Arbeitsstunden wurde sie am 29.06.1996 wieder eröffnet und steht – offiziell - vom 1. Sonntag im Mai bis Anfang Oktober zur Verfügung.
Neben der Suche nach der in der Nähe versteckten Dose ist ein Bild von der Nutzung der Walddusche erwünscht. Warmduscher stehen in voller Montur außerhalb der Anlage, Kaltduscher stellen sich hemmungslos unter den 10 – 12 Grad kalten Wasserschwall, der als Sturzbach aus ca. 3 m Höhe kommt. Die meisten Cacher sind Kaltduscher, häufig aber auch besser vorbereitet und ausgerüstet als dieser Suchende. Es soll aber auch Cacher geben, die lieber ihre Mama unter die Walddusche stellen und es bevorzugen, dafür dann den Auslöser am Fotoapparat drücken.
Im Sommer und in der offiziellen Badesaison ist die Walddusche nach einer kleinen Wanderung eine schöne Erfrischung, im Herbst und Winter wird es dann schon kritischer. Geduscht wurde schon bei 10 Grad Aussentemperatur und so ist das Foto links von thebrandys vom 15.11.2009 eine Hommage an diese Hardcore-Duscher. Selbst wenn im Winter das Wasser nicht mehr läuft kann das manche Hardliner nicht von der Walddusche abhalten. Bei total vereister Zulaufrinne und ohne jeden Tropfen Wasser aus dem Pfälzerwald hat Lariel am 13. Januar 2009 eben neben seinem eigenen Wassermann und Bademeister auch sein eigenes Wasser im Kanister mitgebracht, um seinen Luxuskörper unter der Walddusche zu zeigen.
Jetzt komme mir keiner mit Richtlinien! Nach dem neuesten Stand entsprechen solche Logbedingungen nicht mehr den Vorstellungen von Groundspeak. Trotzdem hat sich bisher noch niemand darauf berufen und es wird fröhlich – ob Sommer oder Winter, in Hose oder auch ohne – weiter geduscht und mit beeindruckenden Fotos dokumentiert.
Allerdings lesen die meisten die Beschreibung und kommen dann doch mit Badekleidung im Rucksack angereist. Das gilt vor allem für die duschende weibliche Cachergemeinde.
Aber man kann ja nie wissen denken sich sicher einige, die den Cache auf der Watchlist haben. ;-)

Dienstag, 3. Mai 2011

Der K(r)ampf des Reviewers mit den Steinmännchen

Sie heissen Steinmandl, Steinmännchen, im Alpenraum Stoamandl und es gibt weltweit sicher noch viele andere Namen. Die aufgeschichteten Steine an Wegbiegungen, an Gipfeln und Pässen sind prägnante Markierungen, die bei eingeschränkter Sicht oder in unübersichtlichem Gelände als weithin sichtbare Geopunkte helfen sollen den richtigen Weg zu finden.
Es gibt sie in den Bergen und Wüsten und seit August 2007 auch in deutschen Vorgärten. Da hatte motoleni sein Steinmännchen 1 als originellen Cache ausgelegt. Jeder Finder kann sich vor Ort auf einem der bereit gelegten Steine mit Nickname und Datum verewigen und so seinen Besuch dokumentieren. Wer will kann auch einen bereits daheim künstlerisch gestalteten vorbereiteten Stein dort ablegen. Beides haben am 1. Männchen bisher über 200 Geocacher getan und an einem etwas anderen Cache ihre Freude gehabt.

Andere haben auf Anregung von motoleni in seiner Cachebeschreibung die Idee aufgegriffen und eigene Steinmandl geschaffen, die von vielen Cachern liebevoll mit kleinen und grösseren Steinen aufgebaut werden. In Deutschland gibt es inzwischen rund ein Dutzend dieser Caches und einen soll es sogar auf den Seychellen geben.
Aber dann kam ein eigenwilliger Reviewer, dem diese unschuldigen Steinmännchen ein Dorn im Auge waren. Er schrieb mehreren Ownern eine Reviewer note:
"So wie es aussieht gibt es hier weder Behälter noch Logbuch.
Die Guidelines schreiben: "Cache containers include a logsheet. For all physical caches, there must be a logbook, scroll or other type of log for geocachers to record their visit." Quelle: (visit link)
Bitte lege daher vor Ort einen Behälter mit einem Logbuch/einer Logrolle aus. Passe Dein Listing so an, dass die Ablage eines Steins eine rein freiwillige Zusatzaufgabe ist.
Bitte denke weiterhin darüber nach, ob das Ablegen von bemalten Steinen mit dem Gedanken vereinbar ist, die Natur möglichst ungestört zu lassen: "Hinterlasse nichts außer deinen Fußspuren und nimm nichts mit außer deinen Eindrücken."
Sollte sich hier innerhalb der nächsten 30 Tage nichts tun, muss ich das Listing leider archivieren."

Vielleicht hätte man dem Kämpfer gegen die Steinmännchen ähnlich wie Don Quijote, der auf seiner Rosinante in den Kampf gegen Windmühlen ritt, einen Helfer wie Sancho Pansa mit auf den Weg geben müssen, um solche Notes zu vermeiden. Warum ereifert sich ein in Köln ansässiger Reviewer über einen Cache, der nicht in seinem geographischen Arbeitsbereich liegt und den ein anderer Reviewer vor über 3 ½ Jahren ohne Bedenken freigeschalten hat? Wäre es nicht sinnvoller sich auf die Warteschlange der über 500 neuen ungeprüften Caches zu stürzen und hier die Berge statt symbolisch Steinmännchen abzubauen?
Vielleicht sollte man, bevor man auf diese Weise aktiv wird, auch andere Reviewer, die der englischen Sprache besser mächtig sind, vorher zu den Richtlinien befragen.
Nach den Richtlinien sind auch andere Logmöglichkeiten zur Dokumentation des Besuchs erlaubt. In USA habe ich mich bei einem aufgelassenen Schnellimbiss ziemlich strecken müssen, um meinen Nick mit Filzstift auf dem Pfosten einer Bogenlampe (das war der Cache) anzubringen, so nach oben voll geschrieben war dieses „Logbuch“. Beim 10 Jahre GC-Event in Seattle, organisiert von Groundspeak, war das Logbuch eine Pinnwand und Jeremy Irish, Eigentümer und CEO von Groundspeak, hat sich bei seinem Besuch vom Mega-Event auf der Bundesfestung in Ulm sicher über das „Logbuch“ eines Tradis köstlich amüsiert. Das lag nämlich als Plastiktafel am Grunde eines 3 -4 m tiefen Pools (das war der Cachebehälter) im eiskaltem Wasser. Nach dem Abtauchen waren die Hände zittrig und die eingekritzelten übereinander geschriebenen Namen kaum noch lesbar. Bei den Steinmännchen sind doch die bereit gelegten Steine das „Logbuch“
Die Steine liegen meist auch nicht irgendwo in freier Natur wie der Reviewer meint. Sie liegen meist an Häusern oder in Vorgärten. Und wenn man dann in der Beschreibung liest, dass der Cache auf einem Privatgrundstück mit Wissen des Besitzers liegt, dann kann man sich ja fast schon denken, dass der Owner hinter dem Fenster auf Besucher lauert, um erwartungsfroh schnell noch einen Kaffee aufzusetzen oder ein Bier aus dem Kühlschrank zu holen, wenn da jemand mit einem kleinen Stein in der Hand ums Gelände streicht.

Ich schätze und respektiere die GC-Reviewer. Bei einem Event hat mir einer von ihnen erzählt, dass er jede Woche zwischen 8 und 10 Stunden an der Freischaltung von Caches arbeitet. Das ist beachtlich! Ich habe letzte Woche einen neuen Cache um 14:00 h eingestellt und um 18:00 h war das Listing veröffentlicht. Was will man mehr!
Nur über das Ziel hinausschießen und nach Jahren tierisch ernst Richtlinien falsch zu interpretieren, das muss nicht sein. Da man gerne pauschaliert sind es wieder einmal DIE Reviewer auch wenn hier nur einer von ihnen etwas popeliger als der pope agiert. Damit die gute Seele ihre Ruhe hat wurden die Steinmännchen jetzt mit Dose und Logstreifen bestückt … und ich darf jetzt wieder Steine wälzen, um eine Filmdose zu finden, wenn ich wieder einmal ein Steinmandl loggen will.

Donnerstag, 21. April 2011

Richard Garriott - Multimillionär und Geocacher

Sein Vermögen von geschätzten mehreren Millionen US-Dollar machte Richard Garriott vor allem in den 90er Jahren mit der Entwicklung von Computerspielen. Nach der erfolgriechen 12 Spiele umfassenden Ultima Serie war er 1997 der Entwickler einer neuen Spielart: Online-Rollenspiele in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt.
Als „Lord British“ war er als Spielfigur auch selbst in „Ultima Online“ aktiv dabei – nicht vom Computer, sondern von ihm selbst gesteuert. Das lief allerdings etwas schief, denn der eigentlich unsterbliche Lord wurde am 8. August 1997 durch eine Verkettung von Softwarefehlern in der Betatestphase und Pannen verwundbar und von einem anderen Spieler durch Feuerbälle getötet.
Für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Computer- und Videospiele wurde Richard Garriott 2006 als 9. Mitglied in die Hall of Fame der Academy of Interactive Arts & Sciences aufgenommen.
Außerhalb der Spiel-Community ist der Pionier unter den Computerspiel-Designern und der etwas exzentrische Mittelalter-Fan aber durch eine andere Aktion bekannt geworden: Er war einer der ersten Weltraum-Touristen und hat im Oktober 2008 ein paar Tage auf der Raumstation ISS verbracht. Das angestrebte FTF (First To Fly) her er allerdings nicht geschafft.
Als Lord British ist Richard auch Geocacher und da hat er mit seinem Cache International Space Station Neuland betreten. Am Schrank 218 im russischen Segment der Raumstation ist - mit Genehmigung durch Groundspeak - als Cache ein Travelbug befestigt und kann geloggt werden. Nicht ganz den „normalen“ Richtlinien entsprechend, denn es gibt keine Dose, kein Logbuch und der Cache ist auch nicht stationär, sondern hat schon ein paar Hundert Millionen Kilometer zurückgelegt.. Aber wer würde bei so einem publicity-trächtigen Cache schon penibel auf Regeln achten.
Das gilt auch für den einzigen „Find it“ durch OHL Hockey Guy. Er hat sich am Schrank 218 des Service Modul Trainers auf der Erde bei seiner Arbeit als Ingenieur fotographiert und dieses Foto hat ein befreundeter Astronaut dann am richtigen Schrank auf der ISS befestigt – quasi als Fotolog.
Auch mit einem anderen Cache der Kategorie 5,0/5,0 hat Lord British schon Mitte 2002 für Aufsehen gesorgt. Sein Rainbow Hydrothermal Vents wurde allerdings noch nie als gefunden geloggt. Das ist auch nicht verwunderlich, denn dieser TB liegt etwa 2.300 m tief im Atlantik und wurde wurde bei einer Tauchaktion mit einem Forschungs-U-Boot ausgesetzt.
Nach 2002 und 2008 hat Lord British 2010 gleich zwei weitere Caches – diesmal according to the rules – plaziert.. Der Mystery Necropolis of Briannia Manor III ist vom Listing sehr interessant und an der Ausarbeitung scheint ein ganzes Team beteiligt gewesen zu sein. Mit bisher rund 310 finds, 135 Favoritenpunkten und 154 Cachern, die ihn auf der Watchlist muß der 2,0/2,0 Cache schon was Besonderes sein.
Auch sein Docho La, einer der 8 Caches in Bhutan fällt aus dem Rahmen.
Nur als Suchender scheint Richard etwas zu schwächeln. Einen einzigen 2005 archivierten Cache hat er bisher gefunden. Und das ist dann doch ein gewisser Trost. Wenn wohl kaum einer so spektakuläre Caches auslegen kann wie Lord British – an gefundenen Schätzen sind wir ihm wohl alle weit überlegen.

Mittwoch, 13. April 2011

Mein Besuch im Groundspeak Headquarter

Das hatte ich bei einem Besuch im Groundspeak Headquarter nicht erwartet. Mit kurzfristiger Anmeldung und sls unbedeutender und unbekannter Geocacher aus old Germany und auf Urlaub in Seattle und Washington State wollte ich ja nur einen kurzen Besuch abstatten und dabei den Mystery Groundspeak Headquarters mit eigenem Icon loggen.
Tagelang haben die Lackeys die Schreibtische und Büros aufgeräumt und sich auf meinen Besuch vorbereitet. Dann, am Tag des Besuchs, haben sie das kleine Businesskostüm oder den edlen Zwirn mit Krawatte angelegt und erwartungsvoll - mit Jeremy Irish in der Mitte - hat die ganze Mannschaft am Konferenztisch Platz genommen, um meiner zu harren.
Als Annie mich dann in die heiligen Hallen führte, war ich überwältigt. Das war vielleicht ein Schulterklopfen und Händeschütteln.
Als ich mich dann noch als Premium-Mitglied zu erkennen gab, kannte die Freude keine Grenzen mehr. Ja, der Besuch im HQ war schon ein Erlebnis ...
... nur ganz so hat es sich halt nicht abgespielt.
Da viele nordamerikanische Firmen am letzten Arbeitstag der Woche einen "casual Friday" einlegen, bei dem man locker und leger ins Büro kommt, dieser Dress bei Groundspeak aber die ganze Woche schon Standard ist, hat man die Sache umgedreht und einen einmaligen "Corporate Day" eingeführt, bei dem alle etwas overdressed im Büro erscheinen. Auf meine Bitte hat mir Moun10Bike sofort die Nutzung seiner beiden Fotos gestattet.

Um den auf der Karte im Lake Union liegenden Cache zu finden, benötigt man nicht unbedingt Badehose oder Kanu. Wenn man keine Einladung zum Besuch bekommt, dann meldet man sich einfach via contact@geocaching.com an. Bis heute haben das über 2.800 Cacher so gemacht. Der Besuchstermin ist dann meist Freitag und auf keinen Fall am Montag. Unter der Woche will die Truppe ja auch ungestört arbeiten können. Aber für Besucher aus Übersee macht man schon mal Ausnahmen.
Und so stand ich dann am vereinbarten Tag, nach einer Sight-Seeing-Tour durch Downtown Seattle, vor dem Büroeingang in einer Einkaufsstrasse, in der man nicht unbedingt das administrative Zentrum von Geocaching vermuten würde.
Annie, die mich begrüsste, hat mich schwer beeindruckt. Ab und zu geht sie auch auf Dosensuche. Nicht viele finds, aber einer davon ist der Rainier Summit, ein 5,0/5,0 Earthcache, der seit August 2005 erst 27 Mal "gefunden" wurde, auf 4.395 m Höhe am Gipfel des Berges.
Eine grosse Schatzkiste im Eingangsbereich enthält jede Menge TBs und Coins in kleinen Kistchen sortiert nach Bestimmungsregionen. Da kann man - wenn man will - eigene ablegen und andere mitnehmen, damit sie auf dem Weg zum Bestimmungsort weiterkommen. 1.139 Fotos gibt es von den Besuchen im HQ und wen es interessiert, der kann die Gallerie durchstudieren.
Interessant auch der Großbildschirm mit der Google Landkarte. Aus allen Logs, die gerade aktuell eintreffen - und das sind über 100 in jeder Minute - wird nach Zufallsprinzip ausgewählt und der erscheint für eine kurze Zeit auf dem Bildschirm. Die Karte zoomt auf den Standort und Finder und Log werden angezeigt. Es war schon ein Zufall, dass ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als ich das System erklärt bekam, ein Log aus der heimatlichen Kurpfalz angezeigt wurde.
Ob Annie sehr beeindruckt war als ich ihr meinen Heimatort auf der Karte zeigte wage ich zu bezweifeln. Für beide interessanter war dann der Austausch unserer Erlebnisse und Erfahrungen von den Besuchen in Neuseeland.
Interessant war er, mein Besuch im Headquarter - aber Seattle hat ja noch viel mehr zu bieten. Wenn man es aber einrichten kann, dann sollte man dem HQ einen Besuch abstatten - nicht nur wegen des Icons. Aber nicht vergessen: Über ein paar mitgebrachte Donuts freut sich die Mannschaft immer.